Pierwsze przypadki ASF na Warmii i Mazurach. Czytaj więcej...

Das genaue Datum der Anlegung von Morag (Mohrungen) ist nicht zu bestimmen. Die Historiker nehmen Ende des 12 Jh.s an. Ein Problem wäre auch die Namenabstammung der Stadt. Meistens nimmt man an, dass der Name vom pruzzischen Namen des Sees: Mawrin, Maurin oder Morin abstammt. Es ist deswegen schwierig, weil sich das Anlegungsvorrecht der Stadt während ihrer unruhiger Geschichte nicht erhalten hat. Man kann also nicht unumstritten feststellen, in welchem Jahr Morag seine Stadtrechte erhielt. Die Historiker vermuten, dass es circa 1327 vorgekommen wäre. In fast sieben Jahrhunderten der Geschichte von Morag passierten Kämpfe um politische Einflüsse, Kriege und Naturkatastrophen.

Im Jahre 1414 während des Krieges zwischen den Kreuzrittern und Polen wurde die Stadt völlig verbrannt. Ähnliches Unglück erlebte Morag im Jahre 1697. Die mit Stroh bedeckten Holzhäuser brannten noch über zehn Male. Die Stadt hat auch im Jahre 1427 die Seuche  und Anfang des 17. Jh.s die Pest nicht verschont. 
Die Kriege mit dem Deutschorden und Schweden, der Napoleonfeldzug, während dessen die Einwohner je einige zehn Tage von Händen zu Händen der dreien Armeen: französischen, russischen und preußischen gingen sowie die Morag vernichtenden Kriegshandlungen sind tragische Momente in der Geschichte der Stadt. Dazu kann man noch erwähnen: Regenguss mit großem Hagelschlag (1577). Erdbeben (1818), häufige Orkane und Schneestürme. Sicher können so viele Ereignisse erschrecken, aber Mor±g wurde allen zum Trotz jedes Mal wie der Phönix wiedergeboren. Und mehr, viele hier geborene Bürger brachten der Stadt viel Ruhm.

  

Nennen wir nur einige:

- Bürgermeister Marcin Gotschalk unterzeichnete 1446 den Beitritt von Moragan den Preußischen Bund.
- Bürger Salomon las 1454 im Namen der Einwohner von Morag den Schwurtext für Treue
gegen den König Kazimierz Jagiellonczyk vor.

- Im 17. und 18 Jh. spielte Familie Obuch in Morag eine große Rolle. Die Familie brachte einige ausgezeichnete Handwerker-Künstler hervor. Ihr Werk waren Orgeln in vielen Kirchen (auch in Morag). Einer von Obuch war ein bekannter Missionär in Indochina im 18 Jh. Einem anderen, dem Architekten, wurde Anfang des 19. Jh.s die Aufsicht über den Wiederaufbau des Schlosses in Malbork (Marienburg) anvertraut.

- Abraham Calovius (1612-1686) – hervorragender Theologe, Professor der Universitätzu Wittenberg.

- Jan Gottlieb Willamovius (1736-1777) – Dichter, Humanist.

[J.G.HERDER]- JOHANN GOTTFRIED HERDER (1744-1803) – Schriftsteller, Philosoph, Vertreter von gesellschaftlichen, philosophischen und literarischen Gedanken der Aufklärungszeit.

- Karol Rautenberg – eröffnete die erste Buchhandlung in Morag.

- Karol Harich – Stammvater der bekannten Familie von Herausgebern und Schriftstellern,er eröffnete in der Stadt 1832 eine Druckerei.
 

Im Mittelalter führte ein Handelsweg durch Morag, der Truso (später Elblag/Elbling) mit Schwarzmeerhäfen verband. Im Jahre 1725 betonte man, dass: „Die Stadt  dank der polnischen Landstraße sehr lebhaft ist...“ Die Einwohner von Morag beschäftigten sich vor allem mit Landwirtschaft und Handel (von Getreide, Pferden, Vieh, Fischen, Holz und Leinen). Seit 1813 war Morag der Sitz von Kreisbehörden. Der Stadtrat ist seit 1809 Stadtbehörde. Er besteht aus 16-18 Räten und Stadtvorstand (Bürgermeister, sein Stellvertreter und sechs Magistratsmitglieder). Das 20. Jahrhundert brachte der Stadt ein Gaswerk (1904), moderne Wasserleitungsanlagen (1907), Kanalisation (1913-1916), elektrische Energie (1923) mit.

 

Soviel zur Kurzgeschichte der Stadt...